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Die Woche für die Seelische Gesundheit hat heuer den Themenschwerpunkt „Seelische Gesundheit und Migration“

Mit dem Themenschwerpunkt wird auf Aspekte der Seelischen Gesundheit von Migrantinnen und Migranten eingegangen. Aber auch dargestellt, welche Hilfsangebote und Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wenn Migrantinnen und Migranten in seelischen Krisen oder von psychischer Krankheit betroffen sind.

Die Telefonseelsorge beteiligt sisch auch mit einigen interessanten Veranstaltungen:

Wanderausstellung "Momente"

5 Bilder und eine Holzfigurengruppe, die 2016 anlässlich von 60 Jahren Telefonseelsorge in Deutschland entstanden sind, begleitet von einem kleinen Rahmenprogramm.

  • Freitag, 6.10., 17-19 Uhr
  • Montag, 9.10.,  16-19 Uhr
  • Dienstag, 10.10., 14-17 Uhr
  • Mittwoch, 11.10., 16-18 Uhr
  • Donnerstag, 12.10.,  16-19 Uhr

 

Eröffnungsvortrag: Gefühle ins Wort bringen: Hilfreich für seelische Gesundheit? Dr. Thomas Steinforth

Freitag, 6.10., 18-20 Uhr, KTS München

Messe für die Seelische Gesundheit: Stand mit der ETS, Suchthotline, Arche und Münchner Insel

Sonntag, 8.10. 10-17 Uhr, Gasteig

Vortrag: Psychotherapeutische Versorgung von Flüchtlingen, Birgit Gass, Psych. Psychotherapeutin

Montag, 9.10., 19-21 Uhr, KTS München

Vortrag: Gründung und Aufbau eines Muslimischen Seelsorgetelefons, Uwe Müller, Kirchliche TelefonSeelsorge Berlin, Mohammad Imran Sagir, MUTES Berlin

Mittwoch, 11.10. 18-20 Uhr, KTS München

Mit einer neuen Dienststelle in Mühldorf erweitert die Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising ihr Angebot. Der Standort, der Mitte 2016 zusätzlich zu den bestehenden in München und Bad Reichenhall eröffnet wird, soll die Telefonseelsorge zum einen besser für Hilfesuchende erreichbar machen, zum anderen soll er Ehrenamtlichen aus der Region Mühldorf ermöglichen, sich bei der Telefonseelsorge zu engagieren. Interessenten an diesem Engagement sind für Dienstag, 1. März, um 18.30 Uhr zu einem Informationsabend in den Pfarrsaal St. Peter und Paul in Mühldorf, Kaiser-Ludwig-Straße 15, eingeladen.
                                 

Die Abendveranstaltung bietet Informationen zum Inhalt der Ausbildung, dem Auswahlverfahren sowie zur späteren ehrenamtlichen Tätigkeit in der Telefonseelsorge. Für die Ausbildung bewerben kann sich, wer bereit ist, mindestens zwei Jahre lang für die Telefonseelsorge tätig zu sein. Die Ausbildung beginnt im April mit einem gemeinsamen Wochenende in einem Kloster. Daran schließt sich an mehreren Terminen eine Schulung in Gesprächsführung an. Ab August hospitieren die Ehrenamtlichen in der Telefonseelsorge, begleitet durch weitere Schulungs- und Austauschtermine, bevor die Ausbildung im April 2017 mit einem Fest abgeschlossen wird. Anschließend beginnen die Ehrenamtlichen, begleitet durch Supervisionsabende, mit dem aktiven Dienst.
 
Die Ausbildung vermittelt theoretische und praktische Grundlagen für die Begleitung von Hilfesuchenden sowie zu den am häufigsten nachgefragten Themen. Es werden fachspezifische Kenntnisse etwa zu Traumata oder psychiatrischen Erkrankungen ebenso wie verschiedene Beratungsansätze vermittelt. Auch die Persönlichkeitsbildung und Selbstreflexion der zukünftigen Mitarbeiter nimmt großen Raum in der Ausbildung ein.
 
Die Katholische Telefonseelsorge ist unter der kostenlosen Nummer 0800/111 0 222 rund um die Uhr für eine themenunabhängige und anonyme Beratung erreichbar. Anrufer werden mit einem der mehr als 100 Standorte in ganz Deutschland verbunden, möglichst mit dem nächstgelegenen, damit bei Bedarf auch Informationen zu Angeboten in der Region weitergegeben werden können. (gob)

   
Hinweise:
Für den Informationsabend wird um Anmeldung unter Telefon 089/2137-2098 oder per E-Mail an telefonseelsorge(at)eomuc.de gebeten.

Eigens geschulte Telefonseelsorger helfen bei Verarbeitung und vermitteln an Beratungseinrichtungen

Weiterhin bietet die katholische Kirche eine Telefonhotline für Betroffene des Zugunglücks von Bad Aibling sowie Menschen in deren Umfeld an. Sie erreichen unter der Nummer 0174/8434727 eigens geschulte Telefonseelsorger, die die Anrufer bei der Verarbeitung des Zugunglücks unterstützen und sie bei Bedarf an Beratungseinrichtungen weitervermitteln. Die Telefonhotline wird von der Notfallseelsorge und der Telefonseelsorge des Erzbistums München und Freising bereits seit Mittwoch, 10. Februar, gemeinsam betrieben und wird mindestens bis Mittwoch, 9. März, also einen Monat nach dem Unglück, zur Verfügung stehen, bei Bedarf auch länger.

Alexander Fischhold, Leiter der Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising, betont, dass die Telefonhotline für jeden zur Verfügung stehe, der sich von dem Unglück betroffen fühle: „Das sind nicht nur die Menschen, die in den Zügen waren, ihre Angehörigen und die Hilfskräfte. Beispielsweise können auch Anwohner, die den Unfall gehört haben, betroffen sein.“ Genauso seien Menschen im Umfeld der Betroffenen angesprochen: „Auch die Familien, die Freunde, die Kollegen brauchen Unterstützung, damit sie helfen können.“

Andreas Müller-Cyran von der katholischen Notfallseelsorge erläutert, es sei normal, dass Menschen nach einem Unglück Veränderungen in ihrem Denken und Fühlen wahrnehmen: „Es kann sein, dass einem die eigentlich vertraute Umgebung plötzlich seltsam fremd vorkommt oder dass man die Gesellschaft von bestimmten Menschen nicht mehr ertragen kann.“ Solche Veränderungen seien gerade dann besonders beängstigend, wenn man sie sich selbst nicht erklären könne. „Hier kann das Gespräch mit den erfahrenen Telefonseelsorgern helfen, die auch Ratschläge geben, wie man mit solchen Veränderungen umgehen kann“, so Müller-Cyran.

Für Menschen, die nicht vom Zugunglück von Bad Aibling betroffen sind, ist die Telefonseelsorge unter der Nummer 0800/111 0 222 rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, anonym und kostenfrei erreichbar. (gob)

Dokumentation zu Fachtagung "Seelsorgliche Beratung im virtuellen Raum

Seelsorgerliche_Beratung_im_virtuellen_Raum.pdf

Powerpoint-Präsentation von Prof. Reindl

Ergebnisse_Resonanzgruppen_Jubilaeum.pdf

Ergebnisse der Resonanzgruppen

Ehrenamtsumfrage

Das Jahr 2011 wurde von der Europäischen Union zum Jahr des Freiwilligen Engagements erklärt.
Für uns war dieses Jahr Anlass, die Ehrenamtlichen der TelefonSeelsorge zu ihrer Mitarbeit zu befragen, um Grundlagen für eine weitere Optimierung der Arbeit zu schaffen.

Diese können Sie hier herunterladen.

Telefon

0800 / 111 0 111 (ev.)

0800 / 111 0 222 (kath.)